Chwalęcin, das Mini-Sanktuarium ist der kleinste und in Vergessenheit geratene Wallfahrtsort in der Region. Die Kirche wurde erbaut im 18. Jh. Der Kirmes-Hof hat eine mit Figuren verzierte Fassade. Das Innere überrascht mit der Pracht der spätbarocken Malereien.
Die Wallfahrtskirche Heiligelinde ist ein wunderschöner Barockbau aus dem 17. Jh. harmonisch in die grüne Landschaft eingepasst. Der Bau einer Kirche auf dem sumpfigen Boden bereitete viele Schwierigkeiten.
An der Stelle, wo im Wasser der Drweca eine Marienfigur gefunden wurde, wurde im 16. Jh. eine Kapelle erbaut. Wegen der vielen Wunder, die sich in der Kapelle ereignet haben sollen, pilgerten immer mehr Gläubige zu diesem Ort.
Das Dorf liegt in eine wunderschöne Landschaft eingebettet. den Besucher begrüßt das Panorama typischer, ermländischer Häuser aus roten Ziegeln, die sich um den hohen Kirchturm reihen. Das bedeutendste Ereignis in der Geschichte des Ortes war die Offenbarung der Mutter Gottes im Jahre 1877.
Die Ursprünge dieser Wallfahrtsstätte sind ähnlich wie die von anderen Orten dieser Art im Ermland. Man hatte eine Marienfigur gefunden, welche durch zahlreiche Wunder berühmt wurde. Ihr zu Ehren wurde eine Kapelle errichtet, später eine Kirche, die den Bernhardinern übergeben wurde.
Im kleinen Eckertsdorf leben seit vielen Generationen Menschen verschiedener Religionen friedlich zusammen: Katholiken, Protestanten, Russisch-Orthodoxe sowie Altgläubige. Am Anfang des 19. Jh. entstand an dem Duś-See eine Einsiedelei, welche in ein Philipponenkloster umgewandelt wurde.