- Lidzbark Warmiński / Heilsberg - Kopernikus als Arzt und Sekretär - Olsztyn - Kopernikus im Krieg zwischen Polen und dem Ordensstaat (sog. Reiterkrieg) - Frombork / Frauenburg - Kopernikus – der Begründer des modernen Münzwesens und des Heliozentrischen Systems
- Nidzica / Neidenburg – Sitz des Prokurators - Ostróda / Osterode – Sitz des Komturs - Olsztynek / Hohenstein - Kętrzyn – Rastenburg - Ryn / Rhein – Bei Wallenrod zu Besuch - Węgorzewo / Angersburg - Giżycko – Lötzen – Sitz eines Ordensprokurators - Barciany / Barten – Sitz eines Ordensprokurators - Bezlawki – eine Kirche oder eine Burg?
Elbląg (Elbing) ist die älteste (Stadtrechte 1246) und zugleich die zweitgrößte (ca. 26000 Einw.) Stadt der Region, Seehafen mit Anlegestellen der Ausflugsschiffe, die nach Ostróda (auf dem Oberlandkanal mit den schiefen Ebenen), nach Krynica Morska, Frombork und Kaliningrad (Königsberg) verkehren. An der Burg wuchs eine Siedlung heran, dien 1246 Stadtrechte erlangte. Dank der günstigen Lage konnte sich die Stadt zu einem Seehafen entwickeln. Unter der Herrschaft des Königs Sigismund August war sie ein bedeutender Kriegshafen. Im Jahre 1945 wurde die Stadt fast vollständig zerstört. Die Kriegsfolgen sind in der Stadt immer noch sichtbar. Der Wiederaufbau der Stadt, dem eingehende archäologische Arbeiten vorangingen, ist ein weltweit einmaliges Unternehmen.
Im südlichen Teil der Region liegt Grunwald (zu deutsch Tannenberg) - der historische Platz, wo am 15. Juli 1410 das polnisch – litauische Heer die Truppen des Deutschritterordens besiegte.
Der Artikel beschreibt: - Der Oberlandkanal (Kanal Elblaski) - Der Masurische Kanal - Die Drehbrücke auf dem Łuczański-Kanal in Giżycko - Stańczyki – die masurischen „Aquädukte“ - Die Schmalspurbahn von Ełk - Korsze – die Wassertürme
Die am weitesten östlich gelegenen Gebiete Masurens sind ebenfalls eine Erwähnung wert. In der Ortschaft Prostki bei Ełk steht die Grenzsäule, die noch zur Zeit des Königs Sigismund August, am Grenzendreieck zwischen Polen, Litauen und Preußen, aufgestellt wurde.
Am 22. Mai 2010 wird Nikolaus Kopernikus in dem Fromborker Dom feierlich umgebettet. In diesem Jahr fallen auch der 750. Jahrestag der Gründung des ermländischen Domkapitels und der 700. Jahrestag der Gründung der Stadt Frombork. Nikolaus Kopernikus war ein Domherr des ermländischen Domkapitels; er verbrachte einen Großteil seines Lebens als Erwachsener in Ermland. Die Domherren lebten in der Regel in Frombork. Sie verließen damals die Stadt nur, wenn sie andere Aufgaben erhielten.