Nidzica / Neidenburg – Sitz des Prokurators
Ein gut erhaltene Festung des Deutschritterordens , heute kulturelles, wirtschaftliches, und Unterhaltungszentrum der Stadt. Innerhalb der mittelalterlichen Mauern haben zahlreiche Institutionen ihren Sitz. Die Burg beherbergt ein Museum, einen Ritterverein, eine Kunstgalerie, ein Bildhaueratelier, die Stadtbücherei, das städtische Kulturzentrum, ein hotel und ein Restaurant. Die Burg ist von einem dichten Park aus dem 19. Jh. umgeben.
Sehenswertes:
Der Tatarenstein – 2 km südwestlich von Nidzica gelegen – der größte Findlingsblock in Masuren
Łyna – Naturschutzgebiet – die Quellen des Flusses Łyna
Ostróda / Osterode – Sitz des Komturs
Vor der Schlacht von Tannenberg / Grunwald 1410 hatte die Komturei Osterode eine große militärische wie wirtschaftliche Bedeutung. Während der napoleonischen Kriege diente die Burg den deutsch-russischen und später den französischen Truppen als Quartier. 1945 teilte sie das tragische Schicksal der Stadt und brannte ab. Die turmlose Ordensburg erinnert heute an ein preußisches Fort. Sie beherbergt heute ein Kulturzentrum, ein Museum, eine Kunstgalerie und eine Bibliothek. Bei der Burg ist ein Ritterverein tätig.
Sehenswertes:
Karnity – neugotisches Schloß aus dem 19. Jh.
Olsztynek / Hohenstein
Von der einstigen Ordensburg ist nicht viel bis heute erhalten geblieben. Es existieren lediglich Fragmente des Nordflügels sowie gotische Kellerräume mit dem Kreuz-Rippengewölbe. Heute dient der Bau als Schulhaus und ist an schulfreien Tagen für eine Besichtigung unzugänglich.
Sehenswertes:
Das Ethnographische Freilichtmuseum in Olsztynek, Glasmalereigalerie
Grunwald – die größte Schlacht des Mittelalters – die Inszenierung findet im Juli statt
Kętrzyn – Rastenburg
Die Burg geht auf eine Gründung des Deutschen Ordens aus der 2. Hälfte des 14. Jh. Das prächtigste Burgflügel diente dem Prokurator als Wohnung. Bei der Burg funktionierte ein Vorwerk. Im Laufe der Jahrhunderte mehrmals umgebaut, veränderte der Bau sein Aussehen. 1945 wurde die Burg abgebrannt. Während des Wiederaufbaus in den 70er Jahren vorigen Jahrhunderts hatte man ihren alten gotischen Charakter wiederhergestellt. Heute beherbergt die Burg eine Bibliothek, ein Museum, ein Kulturzentrum.
Sehenswertes:
Reszel / Rössel – ein historisches Städtchen mit der Bischofsburg aus dem 14. Jh.
Owczarnia bei Ketrzyn, Masurisches Museum
Ryn / Rhein – Bei Wallenrod zu Besuch
In der 2. Hälfte des 14. Jh. wurde auf einer Erhöhung zwischen zwei Seen, wahrscheinlich an der Stelle der einstigen Feste der Galinder, die größte Ordensburg in Masuren errichtet. Die Burg war Sitz der Komturei, welcher das gesamte Gebiet östlich von der Alle und der Pregel unterstand. Sie wechselte mehrmals ihren Besitzer. Im 19. Jh. wurde sie in ein Gefängnis umgewandelt. Nach dem Krieg war die Burg Sitz der Gemeindeverwaltung, es waren dort ein Kulturzentrum sowie eine Bibliothek untergebracht. Durch die vielen Umbauten wurde das Aussehen der Burg stark verändert. Die historischen Räumen beherbergen heute ein Hotel gehobenen Standards sowie ein Konferenzzentrum.
Sehenswertes:
Sądry – „die Masurische Bauernkate“ – ein authentisches, masurisches Bauernhaus, in den Wirtschaftsgebäuden altertümliche landwirtschaftliche Geräte
Nakomiady – ein Herrenhaus aus dem 18. Jh.
Węgorzewo / Angersburg
Am Fluss Wegorapa / Angerapp wurde am Ende des 14. Jh. eine Ordensburg erbaut. Der fünfeckige Bau mit einem Innenhof und einem Turm war Sitz eines Administrators des Deutschen Ordens. Im 18. Jh. wurde die Burg im barocken Stil umgebaut. Zum Schluss diente sie nur noch als Gefängnis. Im Jahr 1945 abgebrannt, es sind nur die Mauern erhalten geblieben. Heute wartet der Bau auf einen neuen Besitzer.
Sehenswertes:
Museum für Volkskultur und ethnographischer Park. Am Museum funktionieren Werkstätten verschiedener Kunsthandwerker: Töpferei, Tuchweberei, Spitzenarbeit, Stickerei, Korbflechten, Dachdecken.
Sztynort / Steinort – Schloß der Familie Lehndorf aus dem 17. Jh.
Taverne „Zęza“ – Seemannslieder und –geschichten
Giżycko – Lötzen – Sitz eines Ordensprokurators
Die Burg in Lötzen wurde in der Mitte des 14. Jh. an dem Łuczański-Kanal, der die Seen Kisajno und Niegocin miteinander verbindet, erbaut. Sie war sitz eines Ordensprokurators. In der Mitte des 16. Jh. wurde die Burg zu einer Residenz im Neurenaissance-Stil umgebaut. Nach der Säkularisierung war die Burg Sitz eines Amtshauptmanns. Bis heute ist ein Wohnflügel erhalten geblieben.
Sehenswertes:
Das Urwaldgebiet „Puszcza Borecka“ – Wolisko – ein Wisentgehege. Man kann die tiere von einer Aussichtsplatform aus beobachten. Auf einer Waldlichtung, in der Nähe der Försterei befindet sich ein Indianerdorf, welches man von Mai bis September besichtigen kann.
Reste der im September 1945 gesprengten Brücke über dem Fluss Sapina
Barciany / Barten – Sitz eines Ordensprokurators
Die Ordensburg wurde Ende des 14. Jh. an der Stelle einer alten hölzernen Siedlungsstätte erbaut. Aus roten Ziegeln auf dem Grundriss eines Vierecks mit zwei Basteien erbaut, sollte Sie dem Ordenskomtur dienen. Letztendlich war sie Sitz eines Ordensprokurators. Mehrmals umgebaut verlor die Burg ihre ursprüngliche Bedeutung. Bis heute sind das Ostflügel sowie die Wehrmauern und die Fundamente des Nordflügels erhalten geblieben. Heute wird der Bau einer Renovierung und Restaurierung unterzogen. Die einstige Ordensburg wird in ein Konferenzzentrum und ein Hotel umgewandelt.
Bezlawki – eine Kirche oder eine Burg?
Ende des 14. Jh. haben die Ordensritter eine kleine Burg errichtet, bestehend aus einem Wohngebäude mit einer Wehrmauer und Basteien um den Innenhof. Im Jahr 1513 wurde der Wohnflügel in eine Kirche umgewandelt. Im Inneren kann man die ungewöhnliche konstruktion aus Holz sehen – den um 1728 gebauten Turm. Dieser seltsame Bau verwundert durch seine Authentizität, zumal in der Umbebung die Wehrmauern mit Fragmenten der Eckbasteien erhalten geblieben sind.
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